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Vergleichen
wir das Erscheinungsbild der
einzelnen
Schaufensterpuppen,
so
hinterlässt
das weibliche Modell wohl den
markantesten Eindruck von allen.
Genauso
wie das Auftreten der Frau
auf
uns wirkt, fordert man von einer
weiblichen
Schaufensterfigur, die in
einem Laden
oder auf einer Messe
präsentiert wird, eine ebenso graziöse
und sinnliche
Ausstrahlung.
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Das Design der weiblichen Figure
setzt
weiche
Züge voraus, einen attraktiven
Körperbau
und eine überzeugende Mimik.
Um dies zu erreichen, lassen die Hersteller
ihrer Kreativität freien Lauf, müssen
jedoch
zusätzlich auf viele Feinheiten
Rücksicht nehmen.
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Es
wird ausgiebig Zeit und Sorgfalt in die
Modellierung der Gesichtszüge investiert.
Nicht alle Schaufensterfiguren
weisen
eine ähnliche Mimik auf,
sondern
vermitteln ganz unterschiedliche
Emotionen. So finden wir
Modelle mit
einem äußerst sinnlichen
Gesichtsausdruck,
der unterstrichen wird - vielleicht durch einen
Schmollmund - oder auch Mannequins,
die sehr nachdenklich und neugierig wirken. |
Dem
Einfallsreichtum der Designer sind hier keine Grenzen gesetzt. Der
Sinn dahinter ist,
dass die Emotionen, die durch die Puppen ausgedrückt werden,
gleichzeitig die Kleidung repräsentieren, die sie am Leibe
tragen.
Das Stichwort hier ist Stimmigkeit.
Eine sehr elegante und ernst wirkende
Puppe kann wunderbar eingesetzt
werden
zur Präsentation von Abendgarderobe beispielsweise,
denn solch einem
Modell gelingt es, diese Mode am
überzeugendsten darzustellen. |
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Eine weitere Besonderheit, die
bei der weiblichen Schaufensterfigur
auf einen sehr lebensechten Effekt abzielt, ist ihre
Körperhaltung. Viele moderne
Mannequins
sind konzipiert in einer lockeren Position mit einer Hand auf der
Hüfte
aufgelegt oder das Knie leicht durchgedrückt.
Durch diese angedeuteten Bewegungen wird
die Weiblichkeit der Figur noch unterstrichen.
Starre und steife Puppen
vermitteln
keine
Dynamik und Vitalität, was die Absicht des Ausstellers
verfehlt. |
Auch
befinden sich die Modelle nicht mehr
ausschließlich in aufrechtem Zustand,
sondern imitieren eine sitzende oder gar
liegende Stellung. Mithilfe dieser
Eigenschaft gelingt es dem Aussteller,
bestimmte
Situationen nachzustellen,
die passend sind zu der entsprechenden
Kleidung, die sie präsentieren...
Eine Puppe in liegender Position findet beispielsweise sehr
großen Anklang
bei Ausstellern, die sich auf die
Vorführung von Unterwäschen Mode
spezialisieren. |
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Ein Modell, das die Haltung
einer
Golfspielerin nachahmt, findet seinen Platz
in einem Sportbekleidungsgeschäft.
Auf diese Weise können die sehr
unterschiedlichen Schaufensterfiguren
den
Bereichen zugeordnet werden, in denen
ihr individueller Ausdruck und Charakter
am offensichtlichsten zur Geltung kommt.
Doch muss das Mannequin
nicht
notwendigerweise eine solch ausgefallene
Körperhaltung aufweisen, um Vitalität zu
vermitteln. |
Durch
verstellbare und abnehmbare
Körperteile, wie Arme oder Handgelenke,
gelingt es, durch die richtige Ausrichtung
dieser, dem Modell Leben einzuhauchen.
Seit längerem bemühen sich die Produzenten
darum, die Puppen so lebensecht wie
möglich zu konzipieren, um äußerst nah an
das „Original“ heran zu kommen. Denn in
der Modewelt steht nicht nur die
Präsentation der Kleidungsstücke im
Vordergrund, sondern gleichzeitig ist die
Atmosphäre, die die Figuren vermitteln,
von großer Bedeutung. |
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