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De Puta Madre - Der Gründer der Modemarke De Puta Madre kann auf eine etwas extravagante Karriere zurückblicken. Diese Karriere ist schon so außergewöhnlich, dass Steven Spielberg in 2007 sein Interesse daran zum Ausdruck brachte, die Laufbahn des Gründers von De Puta Madre zu verfilmen. Bei dem Gründer handelt es sich um den Kolumbianer Ilan Fernández Uzzan. Er wurde im Jahre 1991 wegen verschiedener Waffen- und Drogendelikte in Barcelona verhaftet. Während seiner Gefängnisstrafe malte er Slogans auf T-Shirts, um seine Gefühle und seine Reue auszudrücken. Diese T-Shirts schmuggelte er dann aus dem Gefängnis. Nach seiner vorzeitigen Entlassung aus dem Gefängnis gründete I.F.U., wie er sich und sein Modeunternehmen gern nennt, das Modelabel De Puta Madre.
Vorrangig werden unter dieser Modemarke T-Shirts vertrieben. Und dabei handelt es sich um genau die T-Shirts, die Fernández bereits im Gefängnis beschriftete. Harte Worte wie „Kill Barbie“ und „Droug Traffic“ sind auf den Shirts zu lesen. Doch eigentlich will der extravagante Designer damit nur ausdrücken, dass man sich treu bleiben soll, keine Drogen nehmen soll und sein Leben genießen muss. Nicht nur die Sprüche der De Puta Madre-Shirts haben diese Modemarke so beliebt gemacht. Sondern auch das Lebensgefühl, welche I.F.U. damit zum Ausdruck bringt, ist für den Erfolg des Modebrands verantwortlich.
Der Ausdruck „de puta madre“ kommt übrigens aus dem Spanischen. Wörtlich ins Deutsche übersetzt bedeutet er „von der Hurenmutter“. Umgangssprachlich wird dieser Ausdruck jedoch eher im Alltag gebraucht, wenn man in Spanien ausdrücken will, das etwas besonders „geil“ ist. Und aus diesem Grund hat Fernández den Namen seines Modelabels hervorragend getroffen.